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Was ist Videoüberwachung und wie funktioniert es?

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Modern CCTV camera on a wall
Was ist Videoüberwachung und wie funktioniert es?

Überwachte Sicherheitslösungen sind zu einem wesentlichen Bestandteil moderner Unternehmensinfrastrukturen geworden. Sie unterstützen Organisationen dabei, die Sicherheit zu erhöhen, sicherere Umgebungen zu schaffen und betriebliche Abläufe zu optimieren.

Unternehmen mussten sich schon immer an neue Herausforderungen anpassen und weiterentwickeln – die COVID-19-Pandemie ist dafür ein gutes Beispiel. Ebenso haben sich die Systeme und Technologien, die Unternehmen unterstützen, kontinuierlich weiterentwickelt. Aus diesem Grund mussten auch Sicherheitstechnologien und Sicherheitsdienstleistungen mit hoher Geschwindigkeit innoviert werden, da sie eine immer wichtigere Rolle dabei spielen, Unternehmen dabei zu helfen, sicher und effizient erfolgreich zu bleiben.

In diesem Artikel konzentrieren wir uns auf die Videoüberwachung als einen zentralen Bestandteil moderner Sicherheitslösungen. Sie werden feststellen, dass die Kombination moderner Videoüberwachungstechnologie mit professionellen Sicherheitsüberwachungsdiensten zahlreiche neue Möglichkeiten und Services eröffnet.

Themenübersicht: 

  • Was ist Videoüberwachung?
  • Wie funktioniert leitstellenüberwachte Videoüberwachung und welche Voraussetzungen sind dafür erforderlich?
  • Einbruchmeldeanlagen-Monitoring mit Videoverifikation
  • Remote Guarding Services und Fernzugriff
  • So integrieren Sie Videoüberwachung in Ihre Sicherheitsstrategie
Portrait Shot of a Security Operator Controls Proper Functioning of Workshop Production Line

Was ist Videoüberwachung?

Leitstellenüberwachte Videoüberwachung verbindet die Videoüberwachung Ihres Unternehmens mit einer professionellen Notruf- und Serviceleitstelle (NSL). Dort übernehmen speziell geschulte Sicherheitsmitarbeitende eine Vielzahl von Aufgaben rund um die Überwachung und den Schutz Ihres Unternehmens.

Die Anbindung an eine NSL kann die Effektivität und Effizienz Ihrer Sicherheitsstrategie deutlich steigern. Sie ermöglicht eine Überwachung rund um die Uhr, die Verifikation von Alarmen zur Reduzierung von Fehlalarmen, schnellere Reaktionszeiten sowie verschiedene Sicherheitsleistungen, die traditionell von Sicherheitskräften vor Ort erbracht wurden – beispielsweise bei der Zutrittskontrolle.

Darüber hinaus kann leitstellenüberwachte Videoüberwachung Unternehmen dabei helfen, ihre Sicherheitskosten zu senken, indem der Bedarf an physischem Wachpersonal reduziert oder teilweise ersetzt wird. In einigen Fällen konnten unsere Kunden ihre Sicherheitsausgaben um mehr als 60 % reduzieren.

Kaum eine Sicherheitstechnologie hat sich in den vergangenen Jahren so stark weiterentwickelt wie die Videoüberwachung. Heute setzen Unternehmen jeder Größe auf moderne Systeme, um die Vorteile leistungsfähiger Kameratechnologien, cloudbasierter Videoüberwachung und der umfangreichen Daten, die Videomaterial liefert, optimal zu nutzen.

Doch selbst die fortschrittlichste Technologie ersetzt nicht vollständig den Menschen. Wenn ein Alarm ausgelöst wird, ist häufig menschliches Eingreifen erforderlich, um die Situation zu überprüfen oder angemessen zu reagieren, sobald ein Vorfall bestätigt wurde. Anders ausgedrückt:

„Selbst mit den Fortschritten in den Bereichen Künstliche Intelligenz und Machine Learning bleibt Sicherheit eine Frage von Menschen – insbesondere im Bereich der Sicherheitsüberwachung von Unternehmen. Neben dem technologischen Fortschritt benötigen Organisationen verantwortungsbewusste Experten, die ihre Betriebsabläufe aktiv überwachen und im Ernstfall die richtigen Entscheidungen treffen.“ - Matthieu Le Taillandier, General Manager France & Western Europe, Securitas Technology

Wie Sie sehen, vereint die leitstellenüberwachte Videoüberwachung die Vorteile moderner Sicherheitstechnologie mit der Expertise hochqualifizierter Sicherheitsfachkräfte. Im nächsten Abschnitt erläutern wir, wie diese Lösung in der Praxis funktioniert und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um sie erfolgreich in Ihre Sicherheitsstrategie zu integrieren.
Technician installing CCTV camera on ceiling indoors

Wie funktioniert Videoüberwachung – und was wird dafür benötigt?

Videoüberwachung verbindet Ihr Unternehmen mit einer externen Notruf- und Serviceleitstelle (NSL), in der Sicherheitsfachkräfte rund um die Uhr sicherheitsrelevante Ereignisse überwachen und im Bedarfsfall entsprechende Maßnahmen einleiten. Viele Unternehmen nutzen solche Sicherheitslösungen insbesondere für die Bearbeitung und Überprüfung von Alarmmeldungen außerhalb der Geschäftszeiten.

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, die Vorteile einer leitstellenüberwachten Videoüberwachung zu nutzen.

  1. Anbindung von Einbruchmeldeanlage und Videoüberwachung an eine Notruf- und Serviceleitstelle
    Bei dieser Variante werden sowohl die Einbruchmeldeanlage als auch das Videoüberwachungssystem mit einer professionellen Notruf- und Serviceleitstelle (NSL) verbunden. Wird ein Alarm ausgelöst, wird automatisch eine Meldung an die Leitstelle übermittelt. Dort können die eingehenden Informationen geprüft und bei Bedarf die zugehörigen Videobilder aufgerufen werden.
    Durch die visuelle Alarmverifikation lassen sich Sicherheitsvorfälle schneller bewerten und Fehlalarme reduzieren. Gleichzeitig können die Mitarbeitenden der Leitstelle gezielt geeignete Maßnahmen einleiten und relevante Informationen an Interventionskräfte oder Behörden weitergeben.
     
  2. Anbindung einer videobasierten Sicherheitslösung an eine Notruf- und Serviceleitstelle
    Bei dieser Variante werden Kameras mit intelligenter Videoanalyse eingesetzt, um sicherheitsrelevante Ereignisse automatisch zu erkennen. Die Analyse kann beispielsweise unbefugte Zutritte, Bewegungen in definierten Bereichen oder Fahrzeuge an sensiblen Standorten erfassen.
    Wird ein entsprechendes Ereignis erkannt, sendet das System automatisch eine Meldung an die Notruf- und Serviceleitstelle (NSL). Die dort tätigen Sicherheitsfachkräfte können die Videobilder unmittelbar auswerten, den Vorfall beurteilen und bei Bedarf geeignete Maßnahmen einleiten, etwa die Benachrichtigung von Verantwortlichen, Interventionskräften oder Behörden.
    Diese Lösung eignet sich insbesondere für Außenbereiche, Betriebsgelände, Lagerflächen und andere Standorte, an denen eine permanente Vor-Ort-Überwachung wirtschaftlich oder organisatorisch nicht sinnvoll ist.

Die erste Variante ist die am häufigsten genutzte Lösung. Dabei werden Einbruchmeldeanlagen und Videoüberwachungssysteme gemeinsam in eine professionelle Sicherheitsinfrastruktur integriert. Die zweite Variante erfordert in der Regel eine individuellere Planung sowie spezielle Komponenten und wird daher seltener eingesetzt.

Welche Voraussetzungen sind für ein Videoüberwachungssystem erforderlich?

Wenn Sie die Vorteile einer leitstellenüberwachten Videoüberwachung nutzen möchten, sollten drei wesentliche Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Eine geeignete Videoüberwachungstechnologie
  • Die professionelle Planung und Installation der Sicherheitslösung
  • Die Anbindung an eine Notruf- und Serviceleitstelle (NSL)

Der erste Schritt besteht darin, sicherzustellen, dass Ihr Videoüberwachungssystem für die Aufschaltung auf eine Notruf- und Serviceleitstelle geeignet ist. Falls zusätzlich eine Einbruchmeldeanlage eingesetzt wird, sollte auch diese in die Sicherheitslösung integriert werden können.

Die meisten modernen Videoüberwachungs- und Alarmsysteme verfügen bereits über die erforderlichen Schnittstellen für die Fernüberwachung. Bei älteren Anlagen kann jedoch eine Modernisierung sinnvoll sein, um von aktuellen Sicherheitsfunktionen und einer zuverlässigen Leitstellenanbindung zu profitieren.

Wenn Sie ohnehin eine bestehende Sicherheitslösung erweitern oder neu planen, empfiehlt es sich, die Möglichkeiten einer professionellen Sicherheitsüberwachung von Beginn an mit einzubeziehen.

Für eine zuverlässige Sicherheitsüberwachung ist eine fachgerechte Planung und Installation entscheidend. Professionelle Sicherheitsdienstleister und Leitstellen setzen in der Regel voraus, dass die eingesetzten Systeme nach anerkannten Standards installiert und betrieben werden.

Erst durch die Anbindung an eine Notruf- und Serviceleitstelle kann das volle Potenzial einer modernen Videoüberwachung ausgeschöpft werden. Dort werden eingehende Alarmmeldungen und Videobilder von geschulten Sicherheitsfachkräften bewertet.

Im Ereignisfall können die Mitarbeitenden der Leitstelle die Situation beurteilen, definierte Eskalationsmaßnahmen einleiten und bei Bedarf Verantwortliche, Sicherheitskräfte oder Behörden informieren.

Ein erfahrener Sicherheitspartner begleitet Sie durch den gesamten Prozess – von der Analyse Ihrer Anforderungen über die technische Umsetzung bis hin zum laufenden Betrieb.

Alarmüberwachung mit Videoverifikation

Wie bereits erwähnt, ist die Alarmüberwachung einer der wichtigsten Gründe, warum Unternehmen auf professionelle Sicherheitsüberwachung setzen. In Kombination mit Videoüberwachung kann ihre Wirksamkeit zusätzlich gesteigert werden.

Bei der Alarmüberwachung werden Meldungen von Einbruchmeldeanlagen oder anderen sicherheitsrelevanten Systemen automatisch an eine Notruf- und Serviceleitstelle (NSL) übermittelt. Dort werden die eingehenden Signale analysiert und bewertet, um festzustellen, ob tatsächlich ein Sicherheitsvorfall vorliegt.

Zur Reduzierung von Fehlalarmen werden dabei verschiedene Verfahren zur Alarmverifikation genutzt. Die Leitstelle bewertet eingehende Meldungen anhand der verfügbaren Informationen und prüft, ob ein tatsächliches Sicherheitsereignis wahrscheinlich ist.

Beispielsweise können mehrere aufeinanderfolgende Meldungen aus unterschiedlichen Bereichen eines Gebäudes auf einen tatsächlichen Einbruch hindeuten. In diesem Fall wird der Vorgang von den Sicherheitsfachkräften weiter untersucht und gemäß den vereinbarten Maßnahmen bearbeitet.

Videoverifikation von Alarmen

Die Kombination aus Alarmüberwachung und Videoüberwachung bietet einen entscheidenden Vorteil: Sicherheitsfachkräfte erhalten zusätzliche visuelle Informationen zur Beurteilung eines Vorfalls.

Wird ein Alarm ausgelöst, können die zuständigen Mitarbeitenden der Leitstelle die zugehörigen Live-Bilder oder Videosequenzen aufrufen und die Situation unmittelbar bewerten. Dadurch lassen sich tatsächliche Sicherheitsvorfälle schneller erkennen und Fehlalarme effektiver reduzieren.

Die visuelle Verifikation ermöglicht zudem eine gezieltere Reaktion auf Ereignisse. Sicherheitskräfte vor Ort, Interventionsdienste oder andere Verantwortliche können präziser informiert werden und erhalten bereits vor ihrem Eintreffen ein klareres Lagebild.

Moderne Videoüberwachungssysteme verfügen darüber hinaus über intelligente Analysefunktionen. Mithilfe von KI-gestützter Videoanalyse können Personen, Fahrzeuge oder ungewöhnliche Bewegungsmuster automatisch erkannt werden. Die relevanten Ereignisse werden anschließend mit Zeit- und Ortsinformationen an die Notruf- und Serviceleitstelle übermittelt, wo sie durch Sicherheitsfachkräfte geprüft werden.

In the Security Control Room Officer Monitors Multiple Screens for Suspicious Activities

Videoüberwachung, Fernüberwachung und Fernzugriff

Früher dienten Videoüberwachungssysteme hauptsächlich dazu, Vorfälle aufzuzeichnen oder Sicherheitsmitarbeitende bei der Überwachung eines Standorts zu unterstützen. Die Auswertung der Bilder erfolgte meist vor Ort, und viele sicherheitsrelevante Aufgaben konnten nur durch anwesendes Personal übernommen werden.

Moderne Videoüberwachungssysteme bieten heute deutlich mehr Möglichkeiten. Intelligente Analysefunktionen erkennen sicherheitsrelevante Ereignisse automatisch und können Meldungen direkt an eine Notruf- und Serviceleitstelle (NSL) weiterleiten. Dadurch müssen Videobilder nicht dauerhaft manuell überwacht werden, damit auf einen Vorfall reagiert werden kann.

Auch die Verwaltung und Speicherung von Videodaten hat sich weiterentwickelt. Cloudbasierte Lösungen ermöglichen einen flexiblen Zugriff auf Videomaterial und erleichtern die standortübergreifende Verwaltung von Sicherheitsinfrastrukturen. Gleichzeitig können autorisierte Nutzer viele Funktionen ihrer Sicherheitslösungen über webbasierte Anwendungen oder mobile Endgeräte verwalten.

Die Kombination aus moderner Videoüberwachung und professioneller Leitstellenaufschaltung schafft zusätzliche Sicherheit, da geschulte Sicherheitsfachkräfte kritische Ereignisse bewerten und geeignete Maßnahmen koordinieren können.

Virtuelle Rundgänge und Fernüberwachung

Durch die Anbindung an eine Notruf- und Serviceleitstelle können bestimmte Kontroll- und Überwachungsaufgaben auch aus der Ferne unterstützt werden. Im Rahmen virtueller Rundgänge überprüfen Sicherheitsfachkräfte beispielsweise definierte Bereiche eines Standorts über die vorhandenen Kamerasysteme. Dadurch können Auffälligkeiten frühzeitig erkannt und dokumentiert werden, ohne dass hierfür jederzeit Personal vor Ort erforderlich ist.

Darüber hinaus lassen sich sensible Bereiche, Außenflächen oder Betriebsstätten außerhalb der Geschäftszeiten gezielt überwachen. Die Kombination aus intelligenter Videoanalyse und menschlicher Bewertung ermöglicht eine schnelle Reaktion auf sicherheitsrelevante Ereignisse.

Ferngesteuerte Zutrittskontrolle

Ein weiterer Anwendungsbereich ist die Unterstützung von Zutrittsprozessen durch eine Notruf- und Serviceleitstelle.

Dabei können Mitarbeitende der Leitstelle eingehende Zutrittsanfragen prüfen und verfügbare Videobilder zur Identifikation von Personen nutzen. Auf dieser Grundlage lassen sich definierte Zutrittsprozesse unterstützen und zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen umsetzen.

Diese Lösung eignet sich insbesondere für Standorte mit erweitertem Betriebszeitenmodell, mehreren Gebäuden oder Bereichen, in denen nicht dauerhaft Personal vor Ort verfügbar ist.

Die Kombination aus Videoüberwachung, Zutrittskontrolle und Sicherheitsüberwachung ermöglicht es Unternehmen, Sicherheitsprozesse effizienter zu gestalten und gleichzeitig ein hohes Sicherheitsniveau aufrechtzuerhalten.

So integrieren Sie Videoüberwachung in Ihre Sicherheitsstrategie

Moderne Unternehmenssicherheit basiert zunehmend auf dem Zusammenspiel intelligenter Technologien und professioneller Sicherheitsdienstleistungen. Ziel ist es, Sicherheitsrisiken frühzeitig zu erkennen, Vorfälle effizient zu bearbeiten und gleichzeitig betriebliche Abläufe zu unterstützen.

Leitstellenüberwachte Videoüberwachung sollte daher ein wichtiger Bestandteil jeder ganzheitlichen Sicherheitsstrategie sein. Sie trägt dazu bei, Werte zu schützen, Mitarbeitende und Besucher zu sichern sowie Prozesse effizienter zu gestalten.

Viele Unternehmen nutzen heute bereits mehrere miteinander vernetzte Sicherheitssysteme – von Videoüberwachung und Einbruchmeldetechnik über Zutrittskontrollsysteme bis hin zu intelligenten Analysefunktionen. Die Notruf- und Serviceleitstelle bildet dabei die zentrale Schnittstelle, die Informationen zusammenführt und Sicherheitsmaßnahmen koordiniert.

Deshalb empfiehlt es sich, bereits frühzeitig einen erfahrenen Sicherheitspartner in die Planung einzubeziehen. So können individuelle Risiken analysiert und eine maßgeschneiderte Sicherheitslösung entwickelt werden, die sowohl den aktuellen Anforderungen als auch zukünftigen Entwicklungen gerecht wird. Ein besonderer Vorteil leitstellenüberwachter Videoüberwachung ist ihre hohe Flexibilität und Skalierbarkeit. Die Lösung kann gemeinsam mit den Anforderungen Ihres Unternehmens wachsen und sich an neue Standorte, Prozesse oder Sicherheitsanforderungen anpassen. Dadurch entsteht eine zukunftsfähige Sicherheitsstrategie, die technologische Innovation und professionelle Unterstützung optimal miteinander verbindet.

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