Wärmebildkameras in Unternehmen

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Wärmebildkameras in Unternehmen

Wärmebildkameras als Sensoren zur Temperaturmessung

Was ist eine Wärmebildkamera?

Eine Wärmebildkamera ist ein Wärmesensor, der Temperaturunterschiede erkennt und sichtbar macht. Dazu erfasst und misst sie die für das menschliche Auge unsichtbare Infrarotstrahlung, die von Menschen und Objekten ausgeht. Diese wird häufig auch als Wärmesignatur bezeichnet. Je höher die Temperatur eines Menschen oder Objekts ist, desto mehr Infrarotstrahlung gibt er beziehungsweise es ab.

Wie funktioniert eine Wärmebildkamera?

Eine Wärmebildkamera arbeitet mit zwei zentralen Komponenten:

  • einem speziellen Objektiv, das Infrarotstrahlung durchlässt
  • einem Infrarotsensor, der diese Strahlung erfasst und misst


Der Sensor wandelt die erfassten Messwerte in elektronische Signale um. Diese werden direkt in der Kamera verarbeitet und als Wärmebild dargestellt. Unterschiedliche Farben machen die gemessenen Temperaturunterschiede sichtbar: Wärmere Bereiche erscheinen meist in Rot, Orange oder Gelb, kältere Bereiche dagegen in Blau oder Violett.
 

Wofür werden Wärmebildkameras eingesetzt?

Wärmebildkameras werden in Unternehmen vor allem zur Brandfrüherkennung, zur Überwachung technischer Anlagen und als Ergänzung zur klassischen Videoüberwachung eingesetzt. Sie erkennen ungewöhnliche Temperaturentwicklungen und machen Personen oder Objekte auch bei Dunkelheit und schwierigen Lichtverhältnissen sichtbar. Dadurch können Unternehmen potenzielle Gefahren frühzeitig erkennen und schneller darauf reagieren.
 

Videoüberwachung

Wärmebildkameras können erhöhte Temperaturen und potenzielle Brandherde erkennen, bevor ein Feuer entsteht. Zur Brandfrüherkennung kommen sie beispielsweise an folgenden Orten zum Einsatz:

  • Lagerhallen
  • Produktionsanlagen
  • Kraftwerken
  • Lagerstätten für Kohle oder Öl
  • Abfallgruben


Darüber hinaus ergänzt die Wärmebildtechnik klassische Videoüberwachungssysteme überall dort, wo normale Kameras an ihre Grenzen stoßen. Das gilt beispielsweise bei unzureichender Beleuchtung, aber auch bei störenden Lichtquellen, die eine zuverlässige Erkennung im sichtbaren Lichtspektrum erschweren.

Ein weiterer Vorteil: Wärmebildkameras erkennen Temperaturunterschiede unabhängig vom sichtbaren Licht. Für viele Überwachungsaufgaben ist daher keine besonders hohe Bildauflösung erforderlich.

Welche Vorteile bieten Wärmebildkameras für Unternehmen?

Wärmebildkameras helfen Unternehmen, ungewöhnliche Temperaturentwicklungen frühzeitig zu erkennen und mögliche Gefahren schneller einzuschätzen. Sie eignen sich insbesondere für Bereiche, in denen Brände, überhitzte Anlagen oder schwer erkennbare Aktivitäten ein erhöhtes Sicherheitsrisiko darstellen.

Typische Einsatzmöglichkeiten sind:

  • die frühzeitige Erkennung von Brandgefahren und überhitzten Anlagenteilen
  • die Überwachung von Lagerhallen, Produktionsbereichen und technischen Anlagen
  • der Schutz weitläufiger oder schlecht beleuchteter Außenbereiche
  • die Kontrolle von Lagerflächen für brennbare Materialien
  • die Ergänzung bestehender Videoüberwachungs- und Alarmsysteme


Wird eine ungewöhnliche Wärmeentwicklung erkannt, kann das System automatisch einen Alarm auslösen. So können Verantwortliche die Situation frühzeitig prüfen und schnell die erforderlichen Maßnahmen einleiten. In Verbindung mit einer Leitstelle lassen sich Alarme zudem rund um die Uhr bearbeiten und anhand zuvor festgelegter Abläufe eskalieren.

Damit tragen Wärmebildkameras dazu bei, Menschen, Anlagen und Betriebsabläufe besser zu schützen und mögliche Schäden zu begrenzen.